Madame Melonpan – Sieben Jahre Conventions

 In Interview

Madame Melonpan – Sieben Jahre Conventions

„Uff, wie ich zu Convetions kam… wie die meisten wahrscheinlich – ziemlich spontan. Ich meine, ich hab mich schon immer für Animes, Mangas und Japan interessiert, weshalb ich auch in einem diesbezüglichem Forum angemeldet war. Vor sieben (!) Jahren machte ich mich über jenes Forum mit einem Mädchen bekannt, das auch in Wien wohnte, wodurch wir sich einfach mal treffen wollten. An diesem Punkt hörte ich dann auch das erste Mal von einer ‚AniNite‘. Diese sollte dann 2010 meine erste Con werden.

In einer gekauften Schuluniform stellte ich fest, dass es im Raum Wien eine Menge Leute gibt, die meine Interessen teilen. Im Vergleich zu heute ist das natürlich relativ – die AniNite 2010 war sehr klein, hatte um einiges weniger Leute und fand dementsprechend in einer viel kleineren Location statt. Auf jeden Fall war ich so begeistert von der ganzen Szene, dass ich alle drei Tage auf der Nite verbrachte. Ich hab sogar bis heute noch das erste Plushy, das ich dort gekauft hab. Durch die Con kam ich dann zu neuen Animes, AMV’s und natürlich tollen Leuten, mit denen ich teilweise bis heute noch Kontakt habe. Das Jahr darauf war ich natürlich wieder auf der AniNite, diese war inzwischen wieder gewachsen.

Trotz einem gekauften Madame Red Cosplay erkannten mich ein paar Leute, was ich wirklich nicht gedacht hätte. Wie cool war das bitte? Da auch die Zahl der Fotografen stieg, hatte ich 2011 das erste Mal ein Shooting. Damals war das total Neuland für mich, aber heute bin ich es mehr oder weniger gewohnt und weiß, wie das alles abläuft. Seit dem ist die AniNite eigentlich jedes Jahr die Con, auf der ich ziemlich sicher zu finden sein werde.

Was sich in diesen 7 Jahren verändert hat:

Neben den immer noch wachsenden Zahlen der Conbesucher, konnte ich miterleben, wie auch die Anzahl der Conventions nach und nach stieg. Die ganze Unbekanntheit der Szene wird langsam aber sicher weniger, auch wenn sie in Österreich immer noch als merkwürdiges oder ‚anderes‘ Hobby angesehen wird. Ich glaube auch, dass man es mit Fotografen inzwischen um einiges leichter hat. Auch als Newbie kommt man an Shootings, wird mal fotografiert und mehr beachtet. Mich freut es zu sehen, dass es immer mehr und mehr Leute werden, die ein Hobby teilen. Ich werde sicher noch eine Weile in der Szene bleiben.“

 „Letzte Worte?“

„Uhm, keine Ahnung, was sagt man da? Ja, äh, nimm einfach ‚I’ll be back‘.“

Interview von der Yuki Matsuri 2017

Danke für Madame Melonpan für das Interview!

Hugs to you 😉

x Mary

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